Informationen für unsere Gartenfreundinnen und Freunde

Wir unterrichten unsere Mitglieder auf unserer Webseite über alle wichtigen Themen und aktuelles zur Gemeinschaftsarbeit, Wasser und ähnliches.
Die wichtigsten Infos finden sich immer auch in unseren beiden Schaukästen im Rosmarinheideweg und neben dem Gemko-Platz.
Bitte schauen Sie regelmäßig dort oder hier vorbei, um sich zu informieren.

Informationen für Garteninteressenten

Wir verpachten und vergeben die Gartenparzellen nur an Vereinsmitglieder, das heißt im Klartext: Ohne Mitgliedschaft im Verein gibt es auch keine Gärten bei uns.
Wenn Sie kein Interesse an der Vereinsarbeit und den Kleingärtnern in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten haben, bewerben Sie sich bitte nicht bei uns. Sie können über die Stadt Konstanz versuchen, einen der städtischen Gärten z.B. im Tägermoos zu pachten.
Ein Kleingarten dient einem Mitglied als Kleingärtner zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung - insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf und zur Erholung (kleingärtnerische Nutzung; §1 BKleingG).
Wenn Sie stattdessen einen Freizeitgarten zum Grillen, Sport, Baden etc. suchen, sind Sie bei uns ebenfalls falsch – hier geht es vorrangig ums Gärtnern, also den Gemüse- und Obstanbau!

Buchsbaum- oder Thuja-Hecken, Englischer Rasen mit Hollywood-Schaukel und Schotter mit Marmorkies im akkuraten Einheitsschnitt vor dem Reihenhaus – das mag mancher für seinen kleinen Garten schön finden, hat aber nichts mit einem Kleingarten zu tun. Ein kleiner Garten – die meisten Parzellen bei uns sind zwischen 250 und 400 Quadratmeter groß - wird erst zu einem Kleingarten, wenn der Pächter auf mindestens einem Drittel der Fläche Obst und Gemüse anbaut. Das nennt man „kleingärtnerische Nutzung“ – das macht durchaus Arbeit, aber auch jede Menge Freude an selbst gezogenen, gesunden Sachen.

Kleingärtnern ist ein Privileg – Freizeitgärten oder andere Erholungsgrundstücke sind wesentlich teurer, was Sie sicher wissen, wenn Sie sich in Konstanz umgesehen haben. Der Pachtpreis für einen Kleingarten ist durch Gesetz auf ein sozial verträgliches Niveau begrenzt, es sollen auch weniger Begüterte einen Garten nutzen können. Dafür muss aber dann auch nach den Regeln des Bundeskleingartengesetzes gewirtschaftet und angepflanzt werden.

Wer einen Kleingarten pachtet, hat also nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Diese finden sich natürlich im Gesetz, aber insbesondere auch im Downloadbereich hier auf der Webseite. Mit der Anerkennung der Gartenordnung des Vereins und dem Abschluss des Pachtvertrags verpflichtet sich die Pächterin oder der Pächter zur „kleingärtnerischen Nutzung“ des Gartens. Rasen zu säen und drei Alibi-Paprika und fünf Erdbeeren zu pflanzen recht hierfür nicht.

Wer sich nicht an die Regeln des BKleingG und des Vereins hält, kann den Pachtgarten auch wieder verlieren. Erfolgt etwa fortgesetzt eine nicht kleingärtnerische Nutzung oder verletzt der Pächter seine Pflichten erheblich, etwa durch dauerndes Wohnen in der Laube, unbefugtes Überlassen des Gartens an Dritte, erhebliche Bewirtschaftungsmängel, Verweigerung von Gemeinschaftsleistungen, Gelder etc., kann der Verpächter den Kleingartenpachtvertrag kündigen. (§ 9 BKleingG).

Wenn Sie Interesse daran haben, Mitglied bei uns zu werden und eine Gartenparzelle zur Kleingärtnerischen Nutzung pachten möchten, verwenden Sie bitte das Formular im Downloadbereich, wo sie auch weitere Infos und die Rechtsgrundlagen für das Kleingärtnern finden:

Bewerbung um Mitgliedschaft in der Kleingartenvereinigung.

Sie können Ihre Bewerbung per E-Mail oder schriftlich/postalisch über den Briefkasten am Vereinsbüro im Rosmarinheideweg 13 abgeben. Wir werden uns dann bemühen, möglichst zeitnah Kontakt zu Ihnen aufzunehmen, um mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren, an dem Sie sich dem Vorstand vorstellen können.

Der Kauf eines Gartens ist nicht möglich, weil die Gemeinde Stadt Konstanz unserer Generalverpächter und Eigentümer des Vereinsgeländes ist. Durchschnittlich kommt es zu 10 bis 15 Pächterwechseln im Jahr. Die Gartenübergabe an den neuen Pächter erfolgt meistens im Oktober / November. Bei alters- oder gesundheitlich bedingten Kündigungen kann es auch zu Vergaben im laufenden Gartenjahr führen.

Momentan muss mit einer Wartezeit von ungefähr zwei Jahren gerechnet werden, bis es zum Angebot eines Gartens kommt. Bei Interesse schließt der Verein, vor der Gartenübergabe mit dem Nachpächter einen Unterpachtvertrag ab. Der Neupächter übernimmt die Ablösekosten für die Gartenlaube des Vorpächters. Neben den Ablösekosten kann der Neupächter auch Inventar (Gartengeräte, Gartenmöbel) des Vorgängers erwerben, er ist hierzu aber nicht verpflichtet und der Altpächter hat keinen Anspruch hierauf. Außerdem wird eine Aufnahmegebühr erhoben.
Es besteht kein Anspruch auf Mitgliedschaft oder auf Übernahme eines bestimmten Gartens. Auch wenn Sie mit dem abgebenden Pächter sich über eine Übernahme verständigt haben sollten – er ist nicht berechtigt, hierüber zu verfügen.

Bewerben Sie sich also bitte in jedem Falle vorher über unser Bewerbungsformular (mündlich geht das leider nicht) und leisten Sie keine Zahlungen an Altpächter, bevor Sie nicht vom Verein dazu aufgefordert werden. Fragen oder weitere Informationen, die Sie nicht in den Unterlagen im Download-Bereich beantwortet finden, können Sie gerne per E-Mail an den Vorstand stellen.